Der Fördertopf Zusammerland

Die Region strebt an, überwiegend gemeinschaftliche Projekte umzusetzen. Deshalb sollen die verfügbaren EU-Mittel in einen Gemeinschaftsfonds fließen, über den die LAG verfügt. Dies wurde von den relevanten politischen Gremien der Kommunen beschlossen. Jede Kommune zahlt jährlich einen gleichen Anteil in den Fonds, ohne dass festgelegt wurde, dass alle auch den gleichen Anteil an Förderung erhalten. Damit soll erreicht werden, dass sich möglichst viele Kommunen auch inhaltlich an Gemeinschaftsprojekten beteiligen. 60 % der Mittel sollen für regionale Projekte oder solche, an denen mehrere Partner beteiligt sind fließen. In diesen 60 % sind die Kosten der LAG enthalten.

40 % der EU-Mittel sollen für Projekte reserviert werden, die von einzelnen Kommunen, von einzelnen Vereinen oder privaten Trägern umgesetzt werden. Diese Projekte werden dann von den jeweiligen Kommunen kofinanziert, auf deren Gebiet das Projekt umgesetzt wird.

Da es voraussichtlich nicht möglich sein wird, mit EU-Mitteln Projekte zu fördern, die bewegliche Güter umfassen oder die eine Mindestfördersumme nicht erreichen, wird ein gemeinsamer Zusatz-Regionaltopf „Zusammerland“ eingerichtet. In diesen Topf werden von den Kommunen zu gleichen Teilen insgesamt 140.000 € eingezahlt. Die Zuschusshöhe kann in diesem Topf bis zu 100 % der Kosten betragen, sofern die LAG dies beschließt.

Die LAG hat aktuell den Anteil des Betrags für die Kosten der LAG (Geschäftsstelle, Regionalmanagement, EU-weite Ausschreibungen etc.) auf 25 % erhöht. Der aktuelle Fördertopf sieht dann wie folgt aus: